Johann Hinrich Wichern

Johann Hinrich Wichern
(1808-1881), evang. Theologe, Begründer der modernen Diakonie

Seit es christliche Gemeinden gibt, gibt es Diakonie:

Hilfe und Unterstützung in Wort und Tat, spontan und organisiert.
In der urchristlichen Gemeinde wurden Hungrige mit Nahrung versorgt, Kranke gepflegt, Gefangene besucht. Gottesdienst und Diakonie bildeten eine Einheit: Die Armenspeisungen als früheste Form kirchlicher „Sozialarbeit“ erfolgten ursprünglich in der gottesdienstlichen Versammlung.

Der Ursprung der Diakonie im heutigen Verständnis geht auf die Mitte des vorigen Jahrhunderts zurück. 1848 gründete Johann-Hinrich Wichern den „Centralausschuß für die Innere Mission der Deutschen Evangelischen Kirche“. Zugleich entstanden in Gemeinden und Kirchenkreisen, in Städten und Regionen örtliche und überörtliche Vereine für Innere Mission sowie Heime, Anstalten und Einrichtungen.
Seit 1975 gibt es das „Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V.“

Die Gründungsversammlung des „Syondalverbandes für Innere Mission im Kirchenkreis Recklinghausen e.V.“ fand am 11.11.1965 statt. Seit 1974 heißt der Verband „Diakonisches Werk im Kirchenkreis Recklinghausen e.V.“
Zunächst gegründet als Träger von „stationären Einrichtungen“ finden sich seit der Fusion von drei regionalen und dem kreiskirchlichen Werk zu einem Diakonischen Werk am 01.01.2003 stationäre, teilstationäre sowie ambulante Dienste im Sozial- und Gesundheitsbereich unter einem gemeinsamen Dach.