Berufliche Teilhabe als Erfolgsmodell

Andy K., 25, ist einer, der es geschafft hat. Ganz persönlich, mit seinen Fähigkeiten und seinen Vorstellungen von einem selbstbestimmten Leben.

Andy K. hat eine Förderschule besucht. Zum Ende hin war ihm klar, dass er seinen Arbeitsplatz auf dem Arbeitsmarkt finden wollte. Dass ist gelungen. Mit der richtigen Unterstützung.
Bereits während der Schulzeit wurde er durch den Integrationsfachdienst begleitet. Dass ist so geblieben.

Heute arbeitet Andy K. in einem Metallverarbeitenden Betrieb. Die Geschäftsführerin lobt seine Arbeit. Ausdrücklich weist sie darauf hin, dass Andy K. ein Gewinn für den ganzen Betrieb ist. „Durch seine fröhliche und offene Art ist er bei allen Kollegen beliebt“, sagt sie.

Michael Wedershoven, Leiter des LWL- Inklusionsamtes Arbeit, findet hier das, was er sich immer wünscht. „Unsere Aufgabe ist es, Fördermöglichkeiten bereit zu stellen, die genau dieses Ergebnis haben“, sagt er. „Wenn wir uns die UN Konvention der Rechte von Menschen mit Behinderungen auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ansehen und hier so ein gelungenes Beispiel sehen, kann man nur sagen, es funktioniert. Ich freue mich, wenn noch mehr Arbeitgeber ihre Chancen in der Beschäftigung von Menschen wie Andy Kerber sehen würden.“

„Ziel ist es, Menschen so zu begleiten, zu qualifizieren, zu unterstützen, dass sie, soweit es möglich ist, ihre eigenen Vorstellungen von Arbeit und Leben verwirklichen können“, sagt Heike Strototte, Geschäftsfeldleiterin. „Dafür bieten wir als Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen viele Möglichkeiten an. Gute Arbeitsplätze in den Recklinghäuser Werkstätten, Vermittlung aus der Werkstatt heraus auf den Arbeitsmarkt und auch, wie hier, die Begleitung aus der Förderschule ins Arbeitsleben. Wir sind eine gute Adresse für Menschen mit Handicap und für Arbeitgeber.“

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