Diakonie Preis. Zweiter Teil.

Catrin Palte, Mitarbeiterin in der Evgl. Kirchengemeinde Datteln, verfolgt ihre Ziele mit Beharrlichkeit. So brauchte es einen etwas längeren Anlauf, bevor die erste Familienbildungsfreizeit 2007 starten konnte. Angesprochen sind alleinerziehende Mütter mit Kindern.

Das ist bis heute so geblieben. Mittlerweile fahren in jedem Jahr (leider nicht, coronabedingt, in diesem Jahr) unter Begleitung eines ehrenamtlichen Teams acht Alleinerziehende mit ihren Kindern an die niederländische Nordseeküste. Der Preis für das zweiwöchige Angebot ist mit Hilfe von Zuschüssen und Spenden bewusst niedrig gehalten. Und für manche immer noch zu hoch. Dass es immer gelingt, liegt daran, dass die Kirchengemeinde alles möglich macht. Auch langfristige Ratenzahlungen. „Die Mütter und ihre Kinder profitieren von der Freizeit in vielfältiger Weise“, so das Team. Gute Erfahrungen und positive Rückmeldungen motivieren sie in jedem Jahr neu.
Da kommt der Diakonie Preis, dotiert mit 1000 Euro, gerade recht. Und darum war die Freude bei der Überreichung durch den Diakoniepfarrer, Dr. Dietmar Kehlbreier, so groß.
Zwei Preisträger waren es in diesem Jahr, die den neu ins Leben gerufenen Diakoniepreis erhalten haben. Die Evgl. Stadtkirchengemeinde Marl mit dem Cafè Welcome, einem Angebot für Geflüchtete, und eben die Kirchengemeinde in Datteln mit der Familienbildungsfreizeit. Ausgezeichnete Preisträger mit ausgezeichneten Projekten. Eben Preiswürdig.

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