Wichtige Information zum Coronavirus

Wir beantworten Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Schließung der Recklinghäuser Werkstätten ergeben. Zur besseren Verständlichkeit in leichter Sprache.

Liebe Beschäftigte, liebe Teilnehmer-innen, liebe Teilnehmer,

das Gesundheits-Ministerium von  Nord-Rhein-Westfalen hat gesagt:

Bis 19. April 2020 darf kein Beschäftigter oder Teilnehmer in Werkstätten für Menschen mit Behinderung arbeiten!

Es gibt ganz wenige Ausnahmen!

Das wird gemacht, damit sich der neue Corona-Virus weniger ausbreitet.

Die besondere Situation ist für uns alle schwer.

Wir müssen uns daran gewöhnen.  

Wir beantworten hier wichtige Fragen:

  • Der Arbeits-Platz ist nicht in Gefahr.
  • Auch der Berufs-Bildungs-Bereich (BBB) läuft weiter.
    Die Maßnahme wird nicht unterbrochen.
  • Die Werkstatt zahlt weiter in die Renten-Versicherung ein.
    Und in die Pflege-Versicherung.
    Und in die Kranken-Versicherung.
  • Das Entgelt wird weiter-gezahlt.
    Das Ausbildungs-Geld im BBB wird weiter-gezahlt.
    Das Übergangs-Geld im BBB wird weiter-gezahlt.
  • Es gibt Not-Gruppen in den Werkstätten.
    Die Not-Gruppen sind für Beschäftigte oder Teilnehmer,

die in der Familie nicht anders betreut werden können.

         Es gibt einen Fahr-Dienst für die Not-Gruppen.

         Wenn Sie Fragen haben:

         Rufen Sie den Begleitenden Dienst an!         

  • Wir achten auf genug Platz zwischen den Menschen.
    Wir achten auf die Hygiene.
  • Wir machen alles,
    damit die Aufträge in der Werkstatt bleiben.
    Alle sollen genug Arbeit haben,
    wenn die Werkstatt wieder aufmacht.
    Und alle sollen ihr Geld bekommen.

Wir können leider noch nicht alle Fragen beantworten.

Die Situation ist für uns alle neu.  

Wir sprechen mit allen wichtigen Behörden.

Wir geben neue Infos natürlich an Sie weiter.

Haben Sie Fragen?

Dann rufen Sie uns an: Den Begleitenden Dienst der Werkstatt, in der Sie arbeiten. 

Informationen für Teilnehmer im BERUFSBILDUNGSBEREICH.

Die Recklinghäuser Werkstätten haben ein Betretungs-Verbot.

Das bedeutet:

Kein Beschäftigter darf in der Werkstatt arbeiten.

Kein Teilnehmer vom Berufs-Bildungs-Bereich (BBB) darf bis 19.04.2020 in die Werkstatt kommen.

Es gibt keine berufliche Bildung.

Das bedeutet:

Die Teilnehmer lernen nichts Neues.

Wir bieten an:

Alle Teilnehmer vom Berufs-Bildungs-Bereich lernen von zu Hause.

Wir haben uns was überlegt.

Alle Teilnehmer vom Berufs-Bildungs-Bereich kriegen

einen Brief von der Werkstatt.

Wir erklären, wie es mit dem Lernen weitergeht.

Wenn Sie Fragen haben:

Rufen Sie die Nummer 02361 300 243 an.

Information vom 16.03.2020

Mit Stand 16.03.2020, 16.00 Uhr, hat die Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen, Recklinghäuser Werkstätten gGmbH, folgende Entscheidungen getroffen:

1. Die Werkstätten haben am Dienstag, 17.03.2020, geöffnet. Wir bitten alle Beschäftigten, Angehörige und Betreuer, für sich und ggf. die Betroffenen selber zu entscheiden, ob sie die Werkstatt am Dienstag, 17.03.2020, aufsuchen.
Viele „Besondere Wohnformen“ (Wohnheime, Wohngruppen) haben bereits entschieden, dass die Bewohner*innen nicht in die Werkstatt gehen.

2. Die Recklinghäuser Werkstätten sind von Mittwoch, 18.03.2020 bis einschließlich Sonntag, 19.04.2020 geschlossen.

3. In einigen Werkstätten wird in dieser Zeit eine „Notbetreuung“ angeboten:

  • Werkstatt Recklinghausen-Süd, Recklinghausen
  • Werkstatt Hubertusstraße, Recklinghausen
  • Dorstener Werkstatt, Standort Dorsten-Wulfen
  • Werkstatt Schacht 6, Marl
  • Glück-Auf-Werkstatt, Herten-Bertlich
  • Werkstatt Waltrop

4. Für den Besuch der Notbetreuung gelten die gleichen Voraussetzungen, wie für die Notgruppen in anderen sozialen Einrichtungen (z. B. Kindertagesstätten).
Beschäftigte einer Werkstatt, die von „Schlüsselpersonen“ (Personen, die Arbeitsbereichen der notwendigen gesellschaftlichen Infrastruktur arbeiten) betreut werden, können die Notbetreuung besuchen. Dazu müssen die Betreuenden eine entsprechende Bescheinigung ihres Arbeitgebers vorlegen.

5. Beschäftige mit Symptomen (z. B. einer Erkältung) dürfen die Notbetreuung nicht besuchen.

6. Fragen zur Notbetreuung können/sollen an die jeweilige Einrichtungsleitung gerichtet werden.

7. Menschen aus den Werkstätten die in so genannten „Außengruppen“ arbeiten, werden über ihre Einrichtungen informiert.

Informationen über das Corona-Virus in leichter Sprache bekommen Sie hier.

Wir sorgen für Qualität – Die Recklinghäuser Werkstätten

Wir sind der starke Partner für Menschen mit Behinderungen und für Industrie, Handel und Dienstleistung im Kreis Recklinghausen. Als zuverlässiger und flexibler Anbieter von Rehabilitationsleistungen, Produktion, Auftragsarbeiten und Dienstleistungen, bieten wir ein breites Leistungsspektrum. An 11 Standorten im Kreis Recklinghausen arbeiten rund 1800 Frauen und Männer mit Behinderungen. Für die personenzentrierte Assistenz und Anleitung stehen 225 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung. Die Recklinghäuser Werkstätten sind anerkannte Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM).

Die Werkstätten

Copyright 2016 • Diakonisches Werk im Kirchenkreis Recklinghausen