Stadt und Diakonie fördern gemeinsam Demokratie
Partnerschaft besiegelt
Demokratie funktioniert nur gemeinsam. Deshalb baut die Stadt Marl zusammen mit der Diakonie jetzt ähnlich wie Herten eine eigene „Partnerschaft für Demokratie“ auf, gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Die Stadt, vertreten durch Bürgermeister Thomas Terhorst, Sozialdezernentin Claudia Schwidrik-Grebe und Jugendamtsleiter Andreas Wesche, wird die Federführung übernehmen.
Um die Umsetzung kümmert sich die Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen: Tim Gonsch, Abteilungsleiter des Fachdienstes Flucht und Integration und Jens Flachmeier, Leiter für die Ev. Jugendhilfe Ambulant in Marl operieren und koordinieren vor Ort.
Ziel ist es, möglichst viele Marler*innen für Demokratie zu gewinnen, sei es in Vereinen, Initiativen, Schulen oder anderen Einrichtungen und Extremismus vorzubeugen. Nach dem Motto „Wehret den Anfängen“ sollen besonders Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene angesprochen werden.
Bürgermeister Terhorst begrüßt die gemeinsame Initiative von Stadt und Diakonie: „Demokratie, Respekt und gesellschaftlicher Zusammenhalt entstehen vor allem dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen und sich einbringen können.“ Die Sozialdezernentin Schwidrig-Grebe ergänzt: „Mit der Partnerschaft für Demokratie schaffen wir neue Möglichkeiten, Engagement sichtbar zu machen und gemeinsam Verantwortung für das gesellschaftliche Zusammenleben in Marl zu übernehmen.
David Cziudaj, Geschäftsfeldleiter im Bereich Erziehung und Förderung, hat die Kooperation für die Diakonie mit in die Wege geleitet: „Für uns ist das ein starkes Signal: Demokratiearbeit gehört mitten in die Stadtgesellschaft. Mit der Koordinierungs- und Fachstelle schaffen wir eine Anlaufstelle für Menschen und Initiativen, die sich für Vielfalt, Zusammenhalt und demokratische Werke engagieren möchten.“