Die Hauptakteure der Verabschiedung vor einer grünen Glaswand

Emotionaler Abschied von Personalleitung Christina Lecke

Die Neu-Ruheständlerin mit der Geschäftsführung vor der grünen Glaswand
Christa Stüve, Christina Lecke, Dr. Dietmar Kehlbreier

„Alles hat seine Zeit“ - diesen biblischen Text (Prediger 3), dessen Überschrift  längst Allgemeingut geworden ist, hatte sich Christina Lecke zu ihrer Verabschiedung gewünscht, die von Geschäftsführerin Christa Stüve moderiert wurde. Die Andacht und Predigt übernahm ihr Kollege, Geschäftsführer und Pfarrer Dr. Dietmar Kehlbreier, begleitet von Gabriele Anicker am Keyboard.

Seit 2019 hatte die Juristin das Dienstleistungszentrum Personal und Organisation am Elper Weg geleitet. Zahlreiche Mitarbeitende und Kolleg*innen waren ins Recklinghäuser Haus der Diakonie gekommen, um ihr Danke zu sagen und gute Wünsche mit auf den Weg zu geben.

Kehlbreier beschrieb Leckes stets gefüllten und erfüllten Zeitplan -  bis zuletzt hatte sie Mails verschickt und neue Verfahren angestoßen. Nun muss die frisch gebackene Ruheständlerin eine neue Verwendung für die wertvolle Ressource Zeit finden. Zum Beispiel in der Solidarischen Landwirtschaft: auch „Pflanzen hat seine Zeit“.

Ein Grundsatz diente der Personalerin als Maxime: „Behandle das Gleiche gleich und das Ungleiche ungleich“ (Thomas Jefferson zugeschrieben). Mit dieser Haltung war Lecke, die vorher schon 25 Berufsjahre in anderen Diakonien verbracht hat, im Werk genau richtig. Diakonische Arbeit richte sich an alle Menschen - und versuche gleichzeitig ihre unterschiedlichen, individuellen Bedarfe wahrzunehmen, so der Geschäftsführer. "Alles hat seine Zeit“ – daraus spricht Pragmatismus und Realismus, beide Eigenschaften kennzeichnen die nun ehemalige Personalchefin.

Nach der offiziellen Entlassung aus dem diakonischen Dienst folgten Würdigungen und Grüße von Ulrich Christofczik (ehemaliger Kollege, zuletzt Geschäftsführer der Ev. Dienste Duisburg), Heike Strototte (Geschäftsfeldleitung Arbeit & Qualifizierung), Norbert Lypiak (Gesamt-Mitarbeitervertretung) und Claudia Anuth (ihre Nachfolgerin). Erkan Basol aus der Entgeltabrechnung sorgte mit seiner Stimme und Gitarre für das gewisse Etwas der Veranstaltung – schön, wenn man Kollegen auch mal von einer ganz anderen Seite kennenlernt. Der kulinarische Rahmen wurde wie immer gekonnt und willkommen vom Hausservice im Elper Weg gestaltet.

Das letzte Wort hatte Christina Lecke. Alles hat seine Zeit. Auch Emotionen.

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