Pop-up-Gym für Demokratie-Muskeln
Dass Menschen im politischen Tagesgeschäft schon mal ihre Muskeln spielen lassen, ist hinlänglich bekannt. Es gibt aber auch noch andere Muckis, die es sich im Sinne der Allgemeinheit zu trainieren lohnt: Die Trainer von „Democracy Fitness“ sprechen von den „Demokratie-Muskeln“ Neugier und Mut. Diese wurden bei der Premiere in der Evangelischen Familienbildung leicht lernbar trainiert.
In Übungseinheiten à 30 Minuten lernten die Teilnehmer*innen, aktiv zuzuhören, ihre Meinung zu sagen, sich zu beteiligen und in andere einzufühlen, Kompromisse zu finden und mit Uneinigkeit umzugehen. Ein anspruchsvolles Programm für einen Abend – aber Hauptsache, ein Anfang ist gemacht und die Teilnehmenden haben Lust, diese Muskeln weiter zu trainieren.
Denn wie schnell Muskeln sich bei Nichtgebrauch zurückbilden, wissen wir nicht nur aus dem Sport. Demokratie-Bildung geht alle an, nicht nur Berufspolitiker*innen, aber die auch.