9. September – Tag des alkoholgeschädigten Kindes
Beratungsangebot der Diakonie
Es ist noch nicht lange her, da dachten viele an Koma-saufende Kinder in der Notaufnahme, wenn sie „alkoholgeschädigte Kinder“ hörten. Aber die Wahrheit ist eine andere: Die betreffenden Kinder sind dem Alkohol hilflos ausgeliefert. Jedes Jahr werden in Deutschland 6.000 – 10.000 Kinder mit einer fetalen Alkohol Spektrum Störung (FASD- englisch Fetal Alcohol Spectrum Disorder) geboren. 16 bis 27 Kinder pro Tag, die diese unsichtbare Behinderung in sich tragen. Das heißt, ihre Mutter hat während der Schwangerschaft Alkohol getrunken – da reicht auch schon eine kleine Menge. z.B. das einzige Glas Sekt auf das erwartete Baby. Umso schwerwiegender sind die möglichen Folgen:
-Beeinflussung der Gehirnentwicklung
-körperliche Fehlbildungen
-Lern- und Konzentrationsprobleme
-Hyperaktivität
-Epilepsie
-verzögerte Entwicklung
Der 9. 9. wurde zum Tag der alkoholgeschädigten Kinder erklärt, weil die Zahl für die neun Monate Schwangerschaft steht. Seit 2013 symbolisieren rote Turnschuhe die weltweite Aufklärungskampagne FASD.
Der Fachdienst Pflegefamilien/FASD Beratung der Ev. Jugendhilfe Recklinghausen klärt auf, leistet Präventionsarbeit und unterstützt Betroffene und ihre Angehörigen. Sei es bei der Diagnose, Therapie, medizinischen oder sozialen Fragen – die Beraterinnen haben ein offenes Ohr.
Die gute Nachricht für alle Nicht-Betroffenen: FASD ist zu 100 % vermeidbar.
Beratung FASD
Astrid Exner
Fachdienst Pflegefamilien / FASD-Beratung
Reinhard-Freericks-Straße 17
45721 Haltern am See
Mobil: 0151 16953608
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