„Süß statt bitter“
Vitaminbomben, Sonnenbotschafter, Limonaden-Grundlage und bald wieder Weihnachtsteller-Füller – Orangen stehen für vieles. Leider auch für soziale Schieflagen in der Landwirtschaft. Oder drastischer ausgedrückt: Sie symbolisieren die Ausbeutung von Erntehelfern und Erntehelferinnen sowie die Marktmacht von Supermarktketten. Über diese Zusammenhänge informiert eine Ausstellung des OIKOS-Institut der Ev. Kirche von Westfalen.
Zu sehen im Matthias-Claudius-Zentrum Oer-Erkenschwick. Sie zeigt aber auch, wie es anders laufen kann – Stichwort: Faire Orangen. Der Verein SOS Rosarno z.B. stellt einen direkten Kontakt zwischen Obstbauer*innen, Arbeitenden und Einkaufsgemeinschaften her, damit alle einen fairen Preis erhalten und der Obstgenuss keinen bitteren Beigeschmack hat.
Wobei eine einzelne der seltenen Bitter-Orangen als Kick in der süßen Marmelade nicht zu verachten sind... Fair gehandelt versteht sich – und am Rande bemerkt.
„Süß statt bitter“
Hintergründige Ausstellung zum Anbau und Handel von Orangen
10. September bis 27. Oktober 2026, täglich 9:00 – 17:30 Uhr
Galerie im Matthias-Claudius-Zentrum, Halluinstr. 26,
45739 Oer-Erkenschwick
Mehr Infos unter: https://faire-orangen.de/