Eine leere, verwitterte Holzbank vor einer Laubhecke

Tag der wachsenden Wohnungslosigkeit

drei Menschen mit dunkelblauen Kapuzen-Pullis von hinten. Auf ihren Rücken die Aufschrift: eine Bank ist kein Zuhause

Eine Bank ist kein Zuhause“ – so lautet ein Slogan der diakonischen Wohnungslosenhilfe. Eine Couch übrigens auch nicht. Viele Menschen schlafen mal hier, mal dort, jeden Tag auf der Suche nach einer Übernachtungsgelegenheit. Damit sind sie nicht „obdachlos im klassischen Sinn“, aber bleiben wohnungslos.

Allein in Herten haben im vergangenen Jahr 400 Menschen Hilfe in der „Beratungsstelle für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten“ der Diakonie gesucht – fast ein Siebtel mehr als im Vorjahr. Viele von ihnen nahmen wiederholt Kontakt auf, fassten Vertrauen. Sie bekommen etwas zu essen und zu trinken, treffen Menschen, können ihre elektrischen Geräte aufladen, Haushaltsgegenstände und Kleidung mitnehmen und sich beraten lassen. Für manche sind die Öffnungszeiten der Anlaufstelle das einzige, was ihrem Tag Struktur gibt. Für 200 Menschen ohne festen Wohnsitz wurde eine Postadresse eingerichtet. Heute ist Tag der Wohnungslosen.

 

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