Das interkulturelle Tagebuch

Im Bereich Hilfen für Frauen des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Recklinghausen ist eine wertvolle Unterstützung zur Arbeit mit Frauen, die Schutz in einem Frauenhaus suchen, entstanden: Das interkulturelle Tagebuch „Ich bestimmt mein Leben selbst“. 

Das Tagebuch besteht aus zwei Teilen. Zum einem aus dem Informationsbereich. Dort finden die Frauen sowohl die Adressen von allen internen Ansprechpartnern, aber auch alle wichtigen Kontakte und Informationen zu Ämtern, Schulen etc. Zum anderen besteht der große Teil des Tagesbuches aus verschiedenen Bausteinen. Wichtige Themen sind Familie, Gesundheit, Wohnung oder Berufstätigkeit. Mithilfe von Struktur- und reflektierenden Bögen können die Frauen hineinschreiben, was sie denken und fühlen.

Die Arbeit mit und in dem Tagebuch unterstützt das Ziel der Frauen, ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben zu führen. Es bietet Gestaltungselemente zur persönlichen Lebenswegplanung. Zielsetzung und Zielüberprüfung sind zentrale Steuerungselemente in der pädagogischen Arbeit mit dem Tagebuch.

Das Interkulturelle Tagebuch ist lebendig und kann für jede Einrichtung, andere pädagogische Arbeitsfelder und für jeden Menschen, der mit dem Tagebuch arbeitet, angepasst und erweitert werden.

Es wurde in leichte Sprache sowie in acht Fremdsprachen übersetzt und mit einer reizfreien Bebilderung versehen. Dadurch ist der vielfältige Einsatz dieses Unterstützungsinstrumentes gewährleistet.

Idee und Entwicklung:

Diakonisches Werk im Kirchenkreis Recklinghausen gGmbH, Hilfen für Frauen, Karin Hester und Anna-Lena Kzonsek-Gohr
© Copyright: Karin Hester und Anna-Lena Kzonsek-Gohr

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