Projekte der Umwelt-Werkstatt Herten

Die Umwelt-Werkstatt Herten der Diakonie bietet zusammen mit dem Jobcenter des Kreises Recklinghausen arbeitsmarktpolitische Maßnahmen an, um arbeitslose Menschen in eine Beschäftigung zu vermitteln. Ziel ist es, neue Perspektiven aufzuzeigen und erste Schritte für weitere Qualifizierungen und Förderungen zu ermöglichen.

ÖGB-Projekt „Hand in Hand“

Das Projekt "Hand in Hand" wird durch das Landes Nordrhein-Westfalen und den Europäischen Sozialfond finanziell unterstüzt. 

Bei dem Projekt helfen die Teilnehmenden im Rahmen der öffentlich geförderten Beschäftigung, im Auftrag der Kommunen, bei der Wohnungseinrichtung / Renovierung für bedürftige Menschen. Hierzu zählen beispielsweise Flüchtlinge und Menschen aus dem SGB II, III, VIII und XII Bezug. Außerdem unterstützen die Teilnehmenden soziale, öffentliche und diakonische Einrichtungen wie Kinderheime oder Heime für Menschen mit Behinderungen bei Renovierungsarbeiten. Dafür sind die Teilnehmenden vom 01.11.2016 bis 31.10.2018 in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen beschäftigt.

Durch das Projekt sollen wichtige Beschäftigungsfelder aus dem 1. Arbeitsmarkt kennen gelernt werden, die gleichzeitig eine gute Voraussetzung für eine spätere Eingliederung auf dem Arbeitsmarkt sind.

Ein Jobcoach begleitet die Teilnehmer individuell während der gesamten Projektdauer. Im Rahmen von praktischen Erprobungen können Qualifizierungsbedarfe gut eruiert werden, die in der Förderplanung festgehalten und umgesetzt werden. Der Jobcoach betreut die Teilnehmenden individuell und steht für alle relevanten Fragen im Vermittlungskontext zur Verfügung, um mit den Teilnehmenden eine realistische berufliche Perspektive auf dem 1. Arbeitsmarkt zu entwickeln.

Dieses Projekt ist Ende Oktober zu Ende gegangen. Bislang sind vier (von zehn) Teilnehmende in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse außerhalb der Diakonie vermittelt worden. Eine hohe Vermittlungsquote in der Emscher-Lippe-Region, auf die die Beteiligten stolz sind.

ÖGB-Projekt „Hand in Hand 2.0“

Das Projekt "Hand in Hand 2.0" ist die Fortsetzung von "Hand in Hand" und wird durch den Europäischen Sozialfond, das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW sowie durch das Jobcenter Kreis Recklinghausen finanziert. Anstellungsträger ist das Diakonische Werk im Kirchenkreis Recklinghausen.

20 langzeitarbeitslose Menschen erhalten vom 01.10.2018 bis 30.09.2020 ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis in einer Umwelt-Werkstatt der Diakonie. Sie leisten im Rahmen der öffentlich geförderten Beschäftigung zum einen im Auftrag der Kommunen Hilfen bei der Wohnungseinrichtung bzw. Renovierung für bedürftige Menschen. Hierzu zählen beispielsweise Menschen aus dem SGBII, III, VIII und XII Bezug  sowie Flüchtlinge. Zum anderen werden die Dienstleistungen für soziale, öffentliche und diakonische Einrichtungen wie etwa Kinderheime oder Wohnheime für Menschen mit Behinderungen angeboten.

Ziel des Projektes ist, dass die Teilnehmenden wichtige Beschäftigungsfelder des Arbeitsmarktes kennen lernen, was wiederum eine gute Voraussetzung für eine spätere Eingliederung auf dem ersten Arbeitsmarkt sein wird.

Ein Jobcoach begleitet die Teilnehmenden während der gesamten Projektdauer von zwei Jahren und bei Bedarf sogar darüber hinaus. Gemeinsam werden so realistische berufliche Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt entwickelt. Der Übergang in den ersten Arbeitsmarkt ist und bleibt das vorrangige Ziel.

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