Digitale Unterstützung für Menschen mit Behinderung. Gründungsversammlung Netzwerk Inklusion 4.0

Den Einsatz digitaler Assistenten für Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen will das Netzwerk Inklusion 4.0 fördern. Bei der Hella AG fand nun die Gründungsversammlung mit Vertretern der Diakonie-Recklinghäuser Werkstätten, Unternehmen und Wissenschaft statt.

„Bislang werden Assistenzsysteme hauptsächlich für Menschen mit körperlichen Behinderungen diskutiert“, so Projektleiter Bo Bäckström von der Gesellschaft für Bildung und Beruf e. V. „Moderne System wie Datenbrillen, Roboter oder 3D Druck bieten jedoch gerade für unsere Beschäftigten die Chance, anspruchsvollere Arbeiten durchzuführen“, erklärt Heike Strototte, Geschäftsfeldleiterin Arbeit & Qualifizierung bei der Diakonie.

Die Gründung des neuen Netzwerkes wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Für den 13. und 14. November plant das Netzwerk „Inklusion 4.0“ in Dortmund eine erste große Fachtagung, auf der aktuelle Assistenzsysteme demonstriert und diskutiert werden. Unsere Recklinghäuser Werkstätten sind da schon weiter: Im Rahmen der Landesförderung NRW für den Strukturwandel in der Emscher-Lippe-Region sind wird bereits ein Forschungsprojekt „RegHUB Smart Social Solutions“ gestartet.

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